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Jugendhilfe

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(Mit freundlicher Genehmigung der Ruhr Nachrichten Lokalredaktion Lünen)

Deine Rechte als Jugendlicher

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Kindern und Jugendlichen ein
neues Zuhause geben:

Eine sinnvolle pädagogische Aufgabe für Sie!

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Manchmal können Eltern aufgrund persönlicher, sozialer oder wirtschaftlicher Krisen ihren Kindern oft unverschuldet nicht mehr die Aufmerksamkeit schenken, die für einen positive Entwicklung notwendig ist. Dann sind wir mit unserer Pflegekinderhilfe gefordert. Sie bietet flexible Lösungen an, die auf die jeweiligen Bedürfnisse der betroffenen jungen Menschen abgestimmt sind.

Die Pflegekinderhilfe kümmert sich um die Akquise, Auswahl und Vorbereitung geeigneter Pflegeeltern sowie die Vermittlung von Kindern und Jugendlichen. Sie berät, begleitet und unterstützt kontinuierlich Pflegekind, Pflegeeltern und Eltern. Wir gewährleisten jederzeit eine hohe Qualität unserer Arbeit durch ein Team von bestens ausgebildeten Fachleuten und garantieren den ständigen Austausch mit den zuständigen Jugendämtern.

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Wenn jungen Menschen ein "richtiges"

Unser Büro Westfalen bietet mit der Pflegekinderhilfe eine weitere Alternative an

• Sozialpäd.  Lebensgemeinschaften
Kooperationspartner gesucht
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BadEssen1 

Valentina Epp (Li.) gratuliert Andrea Tontrup (re.) zur Eröffnung der neuen Außenstelle in Bad Essen.
"Stiller Teilhaber": Alberto (Mitte).

Die Sonne hielt sich zwar ein bisschen zurück, aber der Stimmung tat das keinen Abbruch. Gut gelaunte Gäste folgten gern der Einladung, zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres Regionalbüros Münsterland-Ost „10 Jahre Arbeit im stationären Bereich“ am 14.6.2015 zu feiern.

Pantomime Alberto sorgte gleich zu Beginn für gute Laune, denn er begrüßte jeden der nach und nach eintreffenden Besucher persönlich auf seine Art: freundlich und vielsagend ohne Worte. So war gleich eine Atmosphäre zum Wohlfühlen geschaffen. Ein reichhaltiges Buffet und passende Getränke sorgten für das leibliche Wohl.

Valentina Epp, Bereichsleiterin des Regionalbüros, ging zu Beginn ihrer Begrüßungsrede auf die Anfänge der anspruchsvollen Aufbauarbeit für stationäre Maßnahmen ein. Voller Stolz blickte sie auf die vergangenen zehn Jahre zurück, hielt dabei ein kleines Metallschild aus dieser Zeit in die Höhe, auf dem die damalige Büroanschrift zu erkennen war. Bis heute ist die Zahl der Anfragen im stationären Bereich ständig gestiegen. Um diese Bedürfnisse auch weiterhin qualitativ hochwertig zufriedenstellen zu können, wurde gleichzeitg mit der Jubiläumsfeier die neue Außenstelle in Bad Essen eröffnet. Andrea Tontrup, Wellenbrecher-Koordinatorin, wird hier die Ansprechpartnerin sein und dafür sorgen, dass die Begleitung der in einem eher ländlichen Gebiet ansässigen Projektstellen auch in Zukunft reibungslos funktioniert.

Einige der mit uns zusammenarbeitenden Sozialpädagogischen Lebensgemeinschaften aus diesem Bereich ließen es sich nicht nehmen, auch an der Feier teilzunehmen. Sie brachten nicht nur ihre eigenen, sondern auch die von ihnen betreuten Kinder mit. Von daher kann man mit Fug und Recht sagen, dass die Jubiläumsfeier auch eine richtige Familienfeier war, versehen mit speziellen Programmpunkten für die Kids wie die Tanzvorführung, ein Schminktisch oder eine Schlittenhundaktion.

Tatjana Jendrzejewski und Joachim Glörfeld, Mitglieder der Geschäftsführung von Wellenbrecher e.V., hoben - wie auch Valentina Epp - noch einmal die besondere Leistung und das Engagement unserer Kooperationspartner hervor. Als Anerkennung für die oftmals sehr schwierige Arbeit mit zum Teil schwersttraumatisierten Kindern wurden den anwesenden Betreuer-Familien kleine Präsente überreicht. Sie freuten sich sichtlich darüber und berichteten später in zufälligen Gesprächsrunden bei einer Tasse Kaffee, wie wichtig ihnen auch die Zusammenarbeit mit Wellenbrecher ist.

Richtig anschaulich wurde es am Nachmittag noch einmal, als die Projektstelle Rohlfes, nicht weit vom Ort der Jubiläumsfeier gelegen, zum alljährlichen Tag der offenen Tür einlud. Unsere Besucher hatten Gelegenheit, sich dort bei frisch gebackenen Waffeln in Ruhe umzusehen und eine Vorführung des angegliederten Reiterhofes mitzuerleben.

Am Ende einer gelungenen Veranstaltung mussten sich die Gäste ohne die gewohnte emotionale Verbabschiedung durch Alberto auf den Heimweg machen: Wahrscheinlich war er etwas heiser...

Büro Münsterland-Ost feierte stimmungvolles Jubiläum

10 Jahre erfolgreiche stationäre Arbeit im Münsterland

Prävention-Training-Beratung

• Erziehungshilfen im Ausland
Angebote im Fokus

Erziehungshilfen im Ausland

Gut aufgehoben in unseren Projektstellen

Bei der Gemeinschaft Tempelhof kümmert sich ein ganzes Dorf um die Jugendlichen

Wellenbrecher bietet seit Jahren mit Erfolg individualpädagogische Hilfen an, die es Kindern und Jugendlichen ermöglichen, wieder positiv besetzte Perspektiven für die künftige Lebensgestaltung zu finden. Dazu sind wir auch auf die Kooperation mit geeigneten Projektstellen angewiesen, in denen junge Menschen betreut werden. Bei der Auswahl achten wir sehr darauf, dass unsere hohen Qualitätsstandards eingehalten werden.

Denn bei diesen stationären Einzelbetreuungen von Kindern und Jugendlichen mit einer schwierigen Vergangenheit bedarf es neben Einfühlungsvermögen auch einer ausgeprägten pädagogischen Fachkompetenz und Erfahrung. Neben der hohen Verantwortung, die wir und unsere Fachpartner übernehmen, stellt die Tatsache, dass die Projektstellen-MitarbeiterInnen an 7 Tagen in der Woche jeweils 24 Stunden für die jungen Menschen da sein sollen, eine große Herausforderung dar.

Eine dieser hochqualifizierten Projektstellen ist die Gemeinschaft Tempelhof. Wir wollen Sie Ihnen hier einmal näher vorstellen. Dort werden vor allem Wellenbrecher-Jugendliche betreut, die nach ihrer Rückkehr aus dem Ausland wieder in das Leben in einer Gemeinschaft integriert und an eine selbständige und verantwortliche Lebensweise herangeführt werden sollen. Wir sind sehr froh darüber, die pädagogisch bestens qualifizierten Mitbewohner des Tempelhofes für unsere Betreuungen gewonnen zu haben. Denn hier wird neben der ausgewiesenen fachlichen Kompetenz eine Utopie gelebt, von der sicherlich viele von uns schon einmal geträumt haben, aber nur wenige die Gelegenheit hatten, sie zu realisieren.

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Für neue Herausforderungen gut aufgestellt

Qualitätsentwicklungsplan WB2020 gibt Antworten auf sich verändernde Problemlagen im Jugendhilfebereich

WB2020WB2020 geht auf eine interne Fortbildung von Anfang 2014 zurück. Unter dem Titel „Perspektiven zur Sicherung und Weiterentwicklung unserer Angebotsstruktur" wurden alle pädagogischen Mitarbeiter gebeten, neue Projektideen zu entwickeln, die der aktuellen gesellschaftlichen Situation und den für die Jugendhilfe bedeutsamen neuen Problemlagen gerecht werden. In diesem Zusammenhang wurde auch diskutiert, inwieweit der Trend weg von den ambulanten Einzelfallhilfen hin zu präventiven sozialraumorientierten Angeboten immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Ein Qualitätsentwicklungsplan, wie wir ihn mit WB2020 begonnen haben, soll Zukunft sichern und Bewährtes erhalten. Er ist für uns ein Steuerungsinstrument für die Gesamtentwicklung und gleichzeitig ein Strategiekonzept für die nächsten Jahre. Gleichzeitig zielt er auf eine möglichst breite Aufstellung im Fachmarkt und eine Portfolioerweiterung- bzw. ergänzung.

Um sichtbar zu machen, wie bedeutend ein solcher Qualitätsstandard für uns ist, entwickelten wir einen Fragebogen, der zunächst einmal alle Angebotsformen nach Kriterien eines in der Vergangenheit erfolgreich angewendeten Benchmarkingverfahrens für nordrhein-westfälische Jugendämter kategorisieren sollte. Die ermittelte Datenbasis wurde anschließend in mehreren Workshops in unseren verschiedenen Regionalbüros intensiv diskutiert. Ziel war es dabei, darauf aufbauend neue Angebote zu entwickeln bzw. bestehende weiter auszubauen. Auf diese Weise entstanden acht Schwerpunkte, auf die wir uns in nächster Zeit besonders konzentrieren werden. Dabei geht es genauso um die Verbesserung der Nachhaltigkeit bestehender Angebote wie etwa auch um die Arbeit mit neuen Zielgruppen.

Damit WB2020 nicht allein aus der Innensicht neue Perspektiven entwickelt, nehmen wir externen Rat in Anspruch. So begleiten uns Dr. Kurt Frey und Volker Hilgenstock mit ihrer reichhaltigen Erfahrung und fachlichen Kompetenz. Beide waren lange Jahre vor ihrem offiziellen Ausscheiden aus dem Berufsleben in Führungspositionen tätig: Dr. Kurt Frey als ehemaliger Leiter einer großen LWL-Einrichtung und Supervisor sowie Volker Hilgenstock als städtischer Bereichsleiter für Jugendhilfe und Schule.

Volker Hilgenstock (l.), Dr. Kurt Frey (r.)

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