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BadEssen1 

Valentina Epp (Li.) gratuliert Andrea Tontrup (re.) zur Eröffnung der neuen Außenstelle in Bad Essen.
"Stiller Teilhaber": Alberto (Mitte).

Die Sonne hielt sich zwar ein bisschen zurück, aber der Stimmung tat das keinen Abbruch. Gut gelaunte Gäste folgten gern der Einladung, zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres Regionalbüros Münsterland-Ost „10 Jahre Arbeit im stationären Bereich“ am 14.6.2015 zu feiern.

Pantomime Alberto sorgte gleich zu Beginn für gute Laune, denn er begrüßte jeden der nach und nach eintreffenden Besucher persönlich auf seine Art: freundlich und vielsagend ohne Worte. So war gleich eine Atmosphäre zum Wohlfühlen geschaffen. Ein reichhaltiges Buffet und passende Getränke sorgten für das leibliche Wohl.

Valentina Epp, Bereichsleiterin des Regionalbüros, ging zu Beginn ihrer Begrüßungsrede auf die Anfänge der anspruchsvollen Aufbauarbeit für stationäre Maßnahmen ein. Voller Stolz blickte sie auf die vergangenen zehn Jahre zurück, hielt dabei ein kleines Metallschild aus dieser Zeit in die Höhe, auf dem die damalige Büroanschrift zu erkennen war. Bis heute ist die Zahl der Anfragen im stationären Bereich ständig gestiegen. Um diese Bedürfnisse auch weiterhin qualitativ hochwertig zufriedenstellen zu können, wurde gleichzeitg mit der Jubiläumsfeier die neue Außenstelle in Bad Essen eröffnet. Andrea Tontrup, Wellenbrecher-Koordinatorin, wird hier die Ansprechpartnerin sein und dafür sorgen, dass die Begleitung der in einem eher ländlichen Gebiet ansässigen Projektstellen auch in Zukunft reibungslos funktioniert.

Einige der mit uns zusammenarbeitenden Sozialpädagogischen Lebensgemeinschaften aus diesem Bereich ließen es sich nicht nehmen, auch an der Feier teilzunehmen. Sie brachten nicht nur ihre eigenen, sondern auch die von ihnen betreuten Kinder mit. Von daher kann man mit Fug und Recht sagen, dass die Jubiläumsfeier auch eine richtige Familienfeier war, versehen mit speziellen Programmpunkten für die Kids wie die Tanzvorführung, ein Schminktisch oder eine Schlittenhundaktion.

Tatjana Jendrzejewski und Joachim Glörfeld, Mitglieder der Geschäftsführung von Wellenbrecher e.V., hoben - wie auch Valentina Epp - noch einmal die besondere Leistung und das Engagement unserer Kooperationspartner hervor. Als Anerkennung für die oftmals sehr schwierige Arbeit mit zum Teil schwersttraumatisierten Kindern wurden den anwesenden Betreuer-Familien kleine Präsente überreicht. Sie freuten sich sichtlich darüber und berichteten später in zufälligen Gesprächsrunden bei einer Tasse Kaffee, wie wichtig ihnen auch die Zusammenarbeit mit Wellenbrecher ist.

Richtig anschaulich wurde es am Nachmittag noch einmal, als die Projektstelle Rohlfes, nicht weit vom Ort der Jubiläumsfeier gelegen, zum alljährlichen Tag der offenen Tür einlud. Unsere Besucher hatten Gelegenheit, sich dort bei frisch gebackenen Waffeln in Ruhe umzusehen und eine Vorführung des angegliederten Reiterhofes mitzuerleben.

Am Ende einer gelungenen Veranstaltung mussten sich die Gäste ohne die gewohnte emotionale Verbabschiedung durch Alberto auf den Heimweg machen: Wahrscheinlich war er etwas heiser...

Büro Münsterland-Ost feierte stimmungvolles Jubiläum

10 Jahre erfolgreiche stationäre Arbeit im Münsterland

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Hurra, der Zirkus kommt!

Deutsch-polnisches Jugendprojekt gastiert im Landkreis Oldenburg

Wie jedes Jahr erwartet uns auch in diesem Sommer wieder viel Spaß bei Action und Akrobatik. Insgesamt 60 Jugendliche aus Deutschland und Polen treffen sich mit 10 Betreuern vom 29.7. bis zum 10.8.2015 im Jugendprojektehaus in Oldenburg zu einem internationalen Zirkuscamp. Sie verbringen dort nicht nur ihre Freizeit, sondern bereiten sich auch intensiv auf ihren großen Auftritt bei der öffentlichen Gala am 9. August 2015 in der Waldschule Hatten im Landkreis Oldenburg vor. Unter dem Motto „ZirKüsse - Verstehen mit Händen und Füßen“ erwartet die Zuschauer eine rasante und variationsreiche Show, die die Jugendlichen aus ihren Ländern mitgebracht und zusammen erarbeitet haben. Die beteiligten Jugendlichen kommen auf deutscher Seite von der „Circusschule Sternchen“ in Hatten und aus verschiedenen Projekten von Wellenbrecher e.V.

Aus Polen angereist sind Kids von den „Circusschulen Heca und Bedekus“. Das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen und Sprachen macht den Reiz dieser Begegnung aus. Unterschiedliche Erfahrungen in den jeweiligen Zirkusprojekten kommen hier zusammen, werden ausgetauscht und auf spielerische Art erweitert. Sprachbarrieren werden durch die vielfältigen Aktivitäten überwunden, und die Vorbereitung als Team auf ein gemeinsames Ziel lässt weitere Formen einer völkerverständigenden Jugendkultur entstehen. Besonders „unsere“ Wellenbrecher-Kids lernen durch das Eingebundensein in die Welt der Artistik und Jonglage neue Bewegungsbereiche kennen, die außerhalb ihres Alltags liegen.

Zum Vorbereitungsprogramm des Circuscamps gehören auch noch Theaterworkshops sowie Ausflüge in die Umgebung wie etwa zur Meyer-Werft nach Papenburg, Schwimmen im Freibad oder im Bornhorster See, Spiele, Lagerfeuer und vieles mehr. Die Kommunikation mit Händen und Füßen spielt dabei eine wichtige Rolle.

Unterstützt wird das Zirkusprojekt vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk und dem Landkreis Oldenburg.

Wer mehr erfahren möchte, sollte auch unsere Facebook-Seite verfolgen. Dort gibt es über die gesamte Dauer Berichte, Neuigkeiten und Fotos.

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Für neue Herausforderungen gut aufgestellt

Qualitätsentwicklungsplan WB2020 gibt Antworten auf sich verändernde Problemlagen im Jugendhilfebereich

WB2020WB2020 geht auf eine interne Fortbildung von Anfang 2014 zurück. Unter dem Titel „Perspektiven zur Sicherung und Weiterentwicklung unserer Angebotsstruktur" wurden alle pädagogischen Mitarbeiter gebeten, neue Projektideen zu entwickeln, die der aktuellen gesellschaftlichen Situation und den für die Jugendhilfe bedeutsamen neuen Problemlagen gerecht werden. In diesem Zusammenhang wurde auch diskutiert, inwieweit der Trend weg von den ambulanten Einzelfallhilfen hin zu präventiven sozialraumorientierten Angeboten immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Ein Qualitätsentwicklungsplan, wie wir ihn mit WB2020 begonnen haben, soll Zukunft sichern und Bewährtes erhalten. Er ist für uns ein Steuerungsinstrument für die Gesamtentwicklung und gleichzeitig ein Strategiekonzept für die nächsten Jahre. Gleichzeitig zielt er auf eine möglichst breite Aufstellung im Fachmarkt und eine Portfolioerweiterung- bzw. ergänzung.

Um sichtbar zu machen, wie bedeutend ein solcher Qualitätsstandard für uns ist, entwickelten wir einen Fragebogen, der zunächst einmal alle Angebotsformen nach Kriterien eines in der Vergangenheit erfolgreich angewendeten Benchmarkingverfahrens für nordrhein-westfälische Jugendämter kategorisieren sollte. Die ermittelte Datenbasis wurde anschließend in mehreren Workshops in unseren verschiedenen Regionalbüros intensiv diskutiert. Ziel war es dabei, darauf aufbauend neue Angebote zu entwickeln bzw. bestehende weiter auszubauen. Auf diese Weise entstanden acht Schwerpunkte, auf die wir uns in nächster Zeit besonders konzentrieren werden. Dabei geht es genauso um die Verbesserung der Nachhaltigkeit bestehender Angebote wie etwa auch um die Arbeit mit neuen Zielgruppen.

Damit WB2020 nicht allein aus der Innensicht neue Perspektiven entwickelt, nehmen wir externen Rat in Anspruch. So begleiten uns Dr. Kurt Frey und Volker Hilgenstock mit ihrer reichhaltigen Erfahrung und fachlichen Kompetenz. Beide waren lange Jahre vor ihrem offiziellen Ausscheiden aus dem Berufsleben in Führungspositionen tätig: Dr. Kurt Frey als ehemaliger Leiter einer großen LWL-Einrichtung und Supervisor sowie Volker Hilgenstock als städtischer Bereichsleiter für Jugendhilfe und Schule.

Volker Hilgenstock (l.), Dr. Kurt Frey (r.)

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Vom 2.-3. Juli war das Europäische Forum für Soziale Bildung (European Forum for Social Education - EFFSE) unser Gast in Dortmund. EFFSE ist ein loser Zusammenschluss von mehreren international tätigen freien Jugendhilfeträgern, die sich zum Ziel gesetzt haben, bestimmte Formen des sozialen Lernens in ihren verschiedenen europäischen Projekten weiterzuentwickeln. Dabei stehen ganz besonders sozial benachteiligte junge Menschen im Fokus, denen entsprechende Lernerfahrungen ermöglicht werden sollen.

„Lernort Europa“ – das ist die Leitidee der fünf EFFSE-Träger, Christophorus Jugendwerk Oberrimsingen, Don Bosco Jugendwerk Bamberg, Evangelische Kinder-, Jugend- und Familienhilfe im Diakonischen Werk Würzburg e.V., Stiftung Leuchtfeuer und Wellenbrecher e.V. Unter dieser Prämisse wollen sie ihre Arbeit verstanden wissen und vorantreiben, aufbauend auf den vier Säulen „Bildung“, „Individualpädagogik“, „Wissenstransfer“ und „Europa“ (nähere Informationen dazu kann man hier finden).

Das Dortmunder Treffen diente vorrangig dazu, Perspektiven der Zusammenarbeit weiter zu konkretisieren und auszubauen. Schon in der Vergangenheit konnte man in dieser Hinsicht viele positive Erfahrungen sowohl beim informellen Austausch als auch bei gemeinsamen Tagungen im In- und Ausland, bei Buch-Veröffentlichungen oder mit einem gemeinsam betriebenen Messestand auf dem Deutschen Jugendhilfetag in Berlin sammeln. Dieses Mal ging es darum, zu klären, wie man durch die Vertiefung der Kooperation und das vorhandene gebündelte Know How bzw. das Gewicht von fünf größeren Trägern noch mehr Qualität und Vielfalt in das Angebotsspektrum bringen kann. Mit den so erwarteten Synergieeffekten erhofft man sich, anfragende Jugendämter noch bedarfsgerechter und passgenauer bedienen zu können. Schließlich ist auch geplant, den losen Zusammenschluss EFFSE in eine formale Organisation überzuleiten, wozu in den nächsten Monaten genaue Details definiert und beschlossen werden sollen.

Angesichts der sehr warmen Temperaturen war neben den vielen Diskussionen auch ein bisschen Ablenkung gefragt. So bot Wellenbrecher als Gastgeber seinen auswärtigen Gästen, die aus unterschiedlichen Regionen zu uns gekommen waren, eine spezielle Stadtrundfahrt an mit der Möglichkeit, einmal auf entspannte Art und Weise einen kleinen und spannenden Einblick in die typische Struktur einer Ruhrgebietsgroßstadt wie Dortmund zu geben. Dass das in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit natürlich nicht einfach war, erklärt sich von selbst. Aber immerhin enthielt die Route so interessante Punkte, dass die TeilnehmeInnen der kleinen Rundreise sehr beeindruckt waren.

Europäisches Forum für Soziale Bildung

International tätige Jugendhilfeträger sprechen über den Ausbau ihrer Kooperationsformen

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