Homepage von Wellenbrecher e.V., Dortmund, Beckum, Burg, Duisburg, Düren, Euskirchen, Steinfurt. Träger der freien Jugendhilfe. Mitglied im Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband (DPWV) und Bundesarbeitsgemeinschaft Individualpädagogik e.V. (AIM).
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Angebote, Standprojekte, Andere stationäre Hilfen, Ambulante Hilfen, Spezielle Hilfen, Diagnostik, Inlandsprojekte, Auslandsprojekte, Familienanaloges Wohnen, Mutter/Vater-Kind Betreuung, 5-Plus Betreuung, Betreutes Wohnen, Stationäre Kurzzeitbetreuung, Ambulante Jugendhilfemaßnahmen, Betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderung, Reiseprojekte, Krisenintervention, Gewaltprävention, Wohngruppen, Interkulturell systemische Betreuung,
Der friedliche und gewaltfreie Umgang miteinander und die Ächtung von Gewalt sind erstrebenswerte Ziele unserer Gesellschaft. Demgegenüber steht die Tatsache, dass Erfahrungen von Gewalt zum Alltag der meisten Kinder und Jugendlichen dazu gehören.
Auch wenn ein Anstieg des Gewaltaufkommens unter Kindern und Jugendlichen statistisch nur in einigen Bereichen nachgewiesen werden kann, ist die Tatsache, dass es Gewalt unter Kindern und Jugendlichen in unserer Gesellschaft gibt, unbestritten. Es herrscht Konsens darüber, dass die Frage nach einem adäquaten Umgang mit dem Phänomen Gewalt keine statistischen Begründungen braucht.
Seit 2004 stellt Wellenbrecher e.V. in den Regionalbüros vielfältige Angebote im Bereich der Gewaltprävention und -intervention bereit.
Informationen zu diesen Angeboten erhalten Sie hier. Bitte, wählen Sie das zuständige Wellenbrecher-Büro in Ihrer Nähe:
• Büro Eifel (Euskirchen)
• Büro Münsterland (Steinfurt)
• Büro Rhein-Ruhr (Duisburg)
• Büro Rheinland (Düren)
• Büro Westfalen (Dortmund)
Gewaltprävention – Soziales Kompetenztraining für Schulen, Jugendhilfe- und Bildungseinrichtungen
Gewalt gehört in unserer Gesellschaft mittlerweile zum Alltagsbild. Stets auch medial präsent, findet schleichend eine unbewusste Gewöhnung statt. Es gibt kaum einen Ort, an dem man ihr nicht in Form von Diebstahl, Erpressung, Körperverletzung oder auch in vermeintlich subtileren Erscheinungen wie Ausgrenzung, Mobbing oder Rassismen begegnet. Für viele Jugendliche gehört dies bereits zur Tagesordnung. Sei es als Täter oder Opfer.
Gewalt entsteht oftmals aus Kleinigkeiten, Beleidigungen, Rangeleien oder Ähnlichem und eskaliert nicht selten in brutalen körperlichen Auseinandersetzungen. Solche Prozesse werden tagtäglich von vielen Mitmenschen teilweise ohnmächtig beobachtet. Kaum jemand sieht sich in der Lage, hier einzugreifen und klare Zeichen gegen Gewalt zu setzen.
An dieser Stelle sind Mechanismen und Handlungsmuster gefragt, die es jedem Einzelnen ermöglichen, die Gewaltspirale möglichst früh zu durchbrechen.
Fair Play bietet Schulen, Bildungseinrichtungen, Lehrern und pädagogischen Mitarbeitern die Möglichkeit, sich im Rahmen eines individuell auf die Zielgruppe zugeschnittenen, sozialen Kompetenztrainings mit präventivem Charakter den erforderlichen Lösungsstrategien zu nähern.
Cool down hingegen versteht sich als subpräventives Deeskalationstraining für Jugendliche, die bereits durch ihre latente Gewaltbereitschaft aufgefallen sind, jedoch noch nicht als einschlägig vorbelastet gelten.
Die Trainings werden sowohl mit Gruppen (Zusammenarbeit mit Jugendgerichtshilfe) als auch mit Einzelpersonen in ihrem Bezugssystem Familie) durchgeführt. Es geht hierbei in erster Linie um die Balance zwischen dem grundsätzlichen Anspruch der Gesellschaft auf Sicherheit und den Hilfestellungen für latent gefährdete Kinder und Jugendliche.
Leistungen im Bereich Gewaltprävention
• Präventives Gruppentraining für Schulklassen und Ausbildungsgruppen (Fair Play, s. Konzept)
• Fortbildung für LehrerInnen
• Fortbildung für MitarbeiterInnen von Bildungs- und Jugendhilfeeinrichtungen
• Subpräventives Gruppentraining für gewaltbereite Jugendliche (Cool Down, s. Konzept)
• Einzeltraining für Jugendliche unter Einbeziehung ihrer Bezugssysteme (Cool Down, s. Konzept)
Gewaltprävention – Soziales Kompetenztraining
Informationen zu den FairPlay-Angeboten des Büros Rhein-Ruhr erhalten Sie entweder über Ihren Ansprechpartner, Herrn Bollmann oder direkt im Büro:
Büro Rhein-Ruhr
Musfeldstraße 120
47053 Duisburg
Tel (0203) 3461333
Fax (0203) 3461335
Email: info.DU@wellenbrecher.de
Gewaltprävention – Soziales Kompetenztraining für Schulen, Jugendhilfe- und Bildungseinrichtungen
Erfahrungen von Gewalt, Mobbing und Ausgrenzung gehören für viele Kinder und Jugendliche zum Alltag dazu. Es scheint, als werden bestimmte Regeln und Rituale der Konfliktlösung nicht mehr von allen als unausgesprochener Konsens akzeptiert.
Das Ausmaß der Übergriffe belastet häufig das Klima in Schulklassen und Gruppen und erschwert die Arbeit der LehrerInnen und MitarbeiterInnen pädagogischer Einrichtungen in hohem Maße. Viele von ihnen fühlen sich hilflos angesichts von Gewalt, Mobbing und Ausgrenzung.
Seit 2004 wird das Gewaltpräventionsprojekt Fair Play an Schulen und Bildungseinrichtungen sowie in Kooperation mit anderen Jugendhilfeträgern durchgeführt. Als umfassendes, vernetztes Präventionsprogramm, das zum einen auf den verschiedenen Ebenen der Einrichtungen ansetzt und zum anderen unterschiedliche Bereiche der Lebenswelt der Jugendlichen miteinander verbindet, besteht das Projekt Fair Play aus verschiedenen Bausteinen. Dazu gehören Gewaltpräventionsprogramme und soziale Kompetenztrainings für Schulen auf Klassenebene, Interventionsangebote für Jugendliche mit gewaltbereitem oder herausforderndem Verhalten, LehrerInnenfortbildungen, Fortbildungsangebote für MitarbeiterInnen pädagogischer Einrichtungen, Elternseminare, Vernetzungsarbeit mit verschiedenen Institutionen, die im Bereich Gewaltprävention tätig sind (z.B. Polizei, Jugendrichter, Jugendamt, Schulamt), Kooperation mit anderen Trägern der Jugendhilfe, Öffentlichkeitsarbeit, Organisation und Durchführung von Fachtagen.
Das Gewaltpräventionsprojekt Fair Play wird in unterschiedlicher Form angeboten. Es hat sowohl einen präventiven als auch einen Interventionscharakter. Sowohl die institutionelle als auch die personen- und gruppenbezogene Ebene sind dabei Bezugspunkt präventiver Strategien.
Das Projekt versteht sich als Unterstützung und Ergänzung der Erziehungsarbeit an Schulen, Bildungs- und Jugendhilfeeinrichtungen. Es geht von der Vorstellung aus, dass das Bestehen des Alltags und die Lösung sozialer Konflikte, Krisen und Probleme mit Hilfe Gleichgesinnter erlernt werden kann, so dass Lebensbewältigung zukünftig möglich wird (s. Kurzkonzeption).
Leistungen im Bereich Gewaltprävention
• Gewaltpräventionsprojekt/Soziales Kompetenztraining für Schulklassen (s. Konzept bis Klasse 5 und Konzept ab Klasse 5 sowie Flyer)
• Interventionsgruppe für Jugendliche mit herausforderndem Verhalten (s. Konzept)
• LehrerInnenfortbildung (s. Flyer)
• Fortbildung für MitarbeiterInnen von Bildungs- und Jugendhilfeeinrichtungen
• Fortbildung zum Thema „Mobbing“ (s. Flyer)
• Elternseminare (s. Konzept)
• Krisenintervention
• Coolnesstraining (zuständig: Andy Quast)
• AAT in Zusammenarbeit mit der Jugendgerichtshilfe (zuständig: Andy Quast)
Gewaltprävention – Soziales Kompetenztraining für Schulen, Jugendhilfe- und Bildungseinrichtungen
Gewalt gehört in unserer Gesellschaft mittlerweile zum Alltagsbild. Stets auch medial präsent, findet schleichend eine unbewusste Gewöhnung statt. Es gibt kaum einen Ort, an dem man ihr nicht in Form von Diebstahl, Erpressung, Körperverletzung oder auch in vermeintlich subtileren Erscheinungen wie Ausgrenzung, Mobbing oder Rassismen begegnet. Für viele Jugendliche gehört dies bereits zur Tagesordnung. Sei es als Täter oder Opfer.
Gewalt entsteht oftmals aus Kleinigkeiten, Beleidigungen, Rangeleien oder Ähnlichem und eskaliert nicht selten in brutalen körperlichen Auseinandersetzungen. Solche Prozesse werden tagtäglich von vielen Mitmenschen teilweise ohnmächtig beobachtet. Kaum jemand sieht sich in der Lage, hier einzugreifen und klare Zeichen gegen Gewalt zu setzen.
An dieser Stelle sind Mechanismen und Handlungsmuster gefragt, die es jedem Einzelnen ermöglichen, die Gewaltspirale möglichst früh zu durchbrechen.
Fair Play bietet Schulen, Bildungseinrichtungen, Lehrern und pädagogischen Mitarbeitern die Möglichkeit, sich im Rahmen eines individuell auf die Zielgruppe zugeschnittenen, sozialen Kompetenztrainings mit präventivem Charakter den erforderlichen Lösungsstrategien zu nähern.
Cool down hingegen versteht sich als subpräventives Deeskalationstraining für Jugendliche, die bereits durch ihre latente Gewaltbereitschaft aufgefallen sind, jedoch noch nicht als einschlägig vorbelastet gelten.
Die Trainings werden sowohl mit Gruppen (Zusammenarbeit mit Jugendgerichtshilfe) als auch mit Einzelpersonen in ihrem Bezugssystem Familie) durchgeführt. Es geht hierbei in erster Linie um die Balance zwischen dem grundsätzlichen Anspruch der Gesellschaft auf Sicherheit und den Hilfestellungen für latent gefährdete Kinder und Jugendliche.
Leistungen im Bereich Gewaltprävention
• Präventives Gruppentraining für Schulklassen und Ausbildungsgruppen (Fair Play, s. Konzept)
• Fortbildung für LehrerInnen
• Fortbildung für MitarbeiterInnen von Bildungs- und Jugendhilfeeinrichtungen
• Subpräventives Gruppentraining für gewaltbereite Jugendliche (Cool Down, s. Konzept)
• Einzeltraining für Jugendliche unter Einbeziehung ihrer Bezugssysteme (Cool Down, s. Konzept)
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