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Homepage von Wellenbrecher e.V., Dortmund, Beckum, Burg, Duisburg, Düren, Euskirchen, Steinfurt. Träger der freien Jugendhilfe. Mitglied im Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband (DPWV) und Bundesarbeitsgemeinschaft Individualpädagogik e.V. (AIM).
Freie Jugendhilfe, Individualmaßnahmen, Stationäre Jugendhilfe, Ambulante, Beratung, Dortmund, Duisburg, Düren, Steinfurt, Reiseprojekte, Erlebnispädagogik, Individualpädagogik, Einzelfallhilfe, Auslandsmaßnahmen, Auslandsprojekte, Erfahrungsorientierte Jugendhilfe, Familienanaloge, Wohnformen, Felxible Betreuungsformen, Haftvermeidung, Jugendhilfemaßnahmen, Multiproblemfamilien, Problemfamilien, Mutter-Kind-Betreuung, Trebegänger, Verfahrenspflegschaften, Bedarfsorientierte Jugendhilfe, sozialpädagogische Einzelbetreuung, intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung, Auslandsbetreuungen, individuelle Jugendhilfe, individualisierte Jugendhilfe, Familienhilfe, individuelle Familienhilfe, individualisierte Familienhilfe, Verfahrenspflege, Haftverschonung, Mädchenarbeit, Mädchenprojekte, 35 KJHG, 35a KJHG, BSHG, SGB VIII, SGB XII, Gewaltprävention
Angebote, Standprojekte, Andere stationäre Hilfen, Ambulante Hilfen, Spezielle Hilfen, Diagnostik, Inlandsprojekte, Auslandsprojekte, Familienanaloges Wohnen, Mutter/Vater-Kind Betreuung, 5-Plus Betreuung, Betreutes Wohnen, Stationäre Kurzzeitbetreuung, Ambulante Jugendhilfemaßnahmen, Betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderung, Reiseprojekte, Krisenintervention, Gewaltprävention, Wohngruppen, Interkulturell systemische Betreuung,
Standprojekte sind Betreuungsformen, in denen 1-2 Jugendliche kurz- oder längerfristig (ggfs. mehrjährig) in den Haushalt eines Betreuers/einer Betreuerin bzw. einer Betreuerfamilie integriert sind. Der Projektstandort ist gleichzeitig Lebens-mittelpunkt und fester Wohnsitz der Betreuer-familie.
Wellenbrecher e.V. bietet individualpädagogische Standprojekte im In- und Ausland an, in denen Jugendliche die Möglichkeit haben, sich nach belastenden Lebenssituationen neu zu orientie-ren. Sie leben mit der Familie oder der/dem EinzelbetreuerIn zusammen und werden darin unterstützt, sowohl ihre persönliche als auch ihre schulische/berufliche Perspektive zu erarbeiten und zu gestalten. Diese Maßnahme kann bis zur endgültigen Verselbstständigung andauern.
Auslandsprojekte
Der Träger bietet zur Zeit in den Ländern Italien, Portugal, Frankreich, Finnland und Russland Auslandsprojekte an. Dieses Angebot richtet sich an Jugendliche, die aufgrund ihrer schwierigen Lebenssituation eine veränderte Lebenswelt für einen Neuanfang benötigen. Häufig sind die Ausgangssymptome Trebegang, Schulverweige-rung, Psychiatrie-Aufenthalt oder Inhaftierung bzw. drohende Inhaftierung, sowie Drogenkon-sum.
Die Auslandsprojekte bieten in vielerlei Hinsicht die Möglichkeit zu einem Neustart. Es geht da-rum, den Jugendlichen durch reizarme Umgebung wieder zu den wesentlichen Elementen des Lebens hinzuführen. Handeln erhält dadurch eine nach-vollziehbare Sinnhaftigkeit. Durch andere kulturelle und sprachliche Bedingungen können neue Erfahrungen gemacht werden, die das Ab-legen alter Interaktionsmuster ermöglichen soll.
Bestandteile dieser Projekte können in erster Linie die Entwicklung neuer Perspektiven sein, aber auch das Erlernen von Tagesstruktur, eine Fern-beschulung sowie eine berufliche Orientierung.
Es wird im Einzelfall ausgewählt, welches Projekt in welchem Land für den jeweiligen Jugendlichen entsprechend und förderlich ist. Jedes Projektland bringt eigene Charakteristika mit, die in der Pla-nung berücksichtigt werden. Wellenbrecher e.V.
übernimmt einmal pro Jahr die Flugkosten für die belegenden Jugendämter, um eine Hilfeplanfort-schreibung vor Ort für den Auftraggeber zu er-möglichen. Sollte dies dem belegenden Jugend-amt nicht möglich sein, übernimmt Wellenbrecher die Reisekosten für Betreute und BetreuerInnen, die im Zusammenhang mit der Hilfeplanung in Deutschland anfallen. Die jungen Menschen werden bedarfsorientiert bei ihrer Rückkehr nach Deutschland begleitet, mit dem Ziel, eine soziale Reintegration durch eine Anschlussmaßnahme zu ermöglichen.
Auslandsstandprojekte sind individuell auf den Einzelfall bezogene Hilfeformen, die dann in Anspruch genommen werden können, wenn ein grosser Abstand zum Lebensumfeld oder einer gefährdenden Szene notwendig ist. Sie nutzen den Prozess der Erfahrung einer anderen Kultur, die besonderen geographischen, sozialen und natürlichen Bedingungen des Gastlandes sowie das hohe Aufeinanderangewiesensein zwischen Betreuer und Betreuten in einer fremdsprachigen Umgebung. Diese Projektbedingungen stellen besondere Lern- und Erfahrungsfelder für Ju-gendliche dar, die in anderer Form im Sozialraum wie im Herkunftsland überhaupt nicht zu stützen wären. Bestimmte in der Hilfeplanung angestrebte Veränderungen können nur hier oder hier beson-ders gut umgesetzt werden. Unter Standprojekten verstehen wir Betreuungsformen, in denen 1-2 Jugendliche kurz- oder längerfristig (ggfs. mehrjährig) in den Haushalt eines Betreuers/einer Betreuerfamilie in einem Gastland integriert sind. Der Projektstandort ist gleichzeitig Lebensmittel-punkt und fester Wohnsitz der Betreuerfamilie.
Spezifische Leistungsmerkmale dieser Betreuungsform sind:
• Alltagsgestaltung in einem Umfeld, das verläss-liche Beziehungen, Kontinuität und Struktur bietet.
• Entwicklung eines individuellen pädagogischen Konzeptes für den Jugendlichen, das sich in den Projektrahmen integrieren lässt.
• Einbindung in die Lebenswelt der Betreuer, in deren Verwandtschafts- und Freundeskreis, sowie durch gemeinsame Freizeitaktivitäten.
• Förderung des Erlernens der Landessprache und Einführung in die Kultur des Gastlandes.
• Unterstützung der Einbindung der Jugendlichen ins Gemeinwesen im Gastwohnort.
• Gesundheitsvorsorge und Regelung der Absi-cherung des Jugendlichen im Krankheitsfall.
• Gezielte Förderung des Betreuten in seiner psychosozialen, emotionalen, kognitiven und körperlichen Entwicklung.
• Förderung von intellektuellen, musischen, sportlichen und handwerklichen Fähigkeiten des Betreuten.
• Praktika, Arbeitserfahrungen und soziales Engagement in Betrieben und gemeinnützigen
Projekten im Gastland als Grundlage für eine künftige Berufsorientierung.
• Ausgleichen schulischer Defizite durch einrich-tungsinterne Beschulung, bei längerfristigen Aufenthalten regelmässiger Unterricht, begleitet durch eine anerkannte deutsche Fernschule.
• soziales Lernen im Gruppenkontext bei der Bewältigung von allen grossen und kleinen Alltagsproblemen.
• Hilfen zum Erwerb lebenspraktischer Kompe-tenzen: Techniken selbständiger Haushaltsfüh-rung und der Organisation einer autonomen Lebensführung.
• Entwicklung einer Lebens- und Betreuungsper-spektive mit dem Jugendliche zusammen für dessen Rückkehr nach Deutschland.
• Information, Kontaktpflege und Arbeit mit den Eltern durch eine pädagogische Fachkraft am Herkunftswohnort.
• Weiterbetreuung des Jugendlichen nach dessen Rückkehr nach Deutschland durch einen ortsan-sässigen Betreuer.
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